Fliegen: 2, Klappe:1

Wir schreiben soziales Engagement und nachbarschaftliche Stadtteilpflege zwar nicht groß, dafür aber richtig. Eine Verkettung mehr bis weniger glücklicher Umstände treibt Chööhn abermals in die soziale Spendenfalle, bzw. kehrt das Gute im „Menschen“ an die Öffentlichkeit – i.e. vor die Haustür, wo der ganze Dreck nun einmal hingehört.

Fliege 1:
Herumlungerndes Gesocks! Arbeitslose Jugendliche, die sich in jahrelanger Dreh- und Daddelarbeit unsinnig und antriebslos gekifft haben – eine Bürde der Gesellschaft. Hier heißt es (eigentlich) liberal wegschauen. Was aber tun, wenn die vor den Läden rechtschaffener Steuerzahler mit ihren Rollerbrettern, Alkohol- und Pauli-Fahnen noch den letzten Kunden über den Haufen fahren? Hier müssen wir – müssen die Jungen (mit den) Liberalen (sympathisierenden) – hart, öffentlichkeitswirksam und verhältnismäßig motiviert eingreifen!

Fliege 2:
Haftstrafen sind nichts für Kinder Besserverdienender. Auch nicht dann, wenn man sich mit Papas Drittporsche mal wieder einen kleinen Fauxpas erlaubt hat. Unabhängig davon ist es uns ein persönliches Anliegen im Laufe der nächsten zehn Monate einen Dienst an der Gesellschaft von insgesamt 250 Sozialstunden zu absolvieren.

Die Fliegenklatsche:
Eine liberaler Schulterschluss zweier glänzender Ideen zu einem beinebrechenden Gesamterlebnis: Chööhn spenden anonym einen kleinen Teil ihres Taschengeldes der KW04/2013 und bauen damit einen Skatepark, in dem sich die THC-Punks voraussichtlich Bretter und Arme zerbrechen werden.

http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article113167668/Proteste-gegen-Skater-Park-am-Loogeplatz.html

Sie sind dann weg vom Schaufenster und wir, dank einer arschsozialen Ausgleichszahlung, wieder in Papas Porsche.

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