Fliegen: 2, Klappe:1

Wir schreiben soziales Engagement und nachbarschaftliche Stadtteilpflege zwar nicht groß, dafür aber richtig. Eine Verkettung mehr bis weniger glücklicher Umstände treibt Chööhn abermals in die soziale Spendenfalle, bzw. kehrt das Gute im „Menschen“ an die Öffentlichkeit – i.e. vor die Haustür, wo der ganze Dreck nun einmal hingehört.

Fliege 1:
Herumlungerndes Gesocks! Arbeitslose Jugendliche, die sich in jahrelanger Dreh- und Daddelarbeit unsinnig und antriebslos gekifft haben – eine Bürde der Gesellschaft. Hier heißt es (eigentlich) liberal wegschauen. Was aber tun, wenn die vor den Läden rechtschaffener Steuerzahler mit ihren Rollerbrettern, Alkohol- und Pauli-Fahnen noch den letzten Kunden über den Haufen fahren? Hier müssen wir – müssen die Jungen (mit den) Liberalen (sympathisierenden) – hart, öffentlichkeitswirksam und verhältnismäßig motiviert eingreifen!

Fliege 2:
Haftstrafen sind nichts für Kinder Besserverdienender. Auch nicht dann, wenn man sich mit Papas Drittporsche mal wieder einen kleinen Fauxpas erlaubt hat. Unabhängig davon ist es uns ein persönliches Anliegen im Laufe der nächsten zehn Monate einen Dienst an der Gesellschaft von insgesamt 250 Sozialstunden zu absolvieren.

Die Fliegenklatsche:
Eine liberaler Schulterschluss zweier glänzender Ideen zu einem beinebrechenden Gesamterlebnis: Chööhn spenden anonym einen kleinen Teil ihres Taschengeldes der KW04/2013 und bauen damit einen Skatepark, in dem sich die THC-Punks voraussichtlich Bretter und Arme zerbrechen werden.

http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article113167668/Proteste-gegen-Skater-Park-am-Loogeplatz.html

Sie sind dann weg vom Schaufenster und wir, dank einer arschsozialen Ausgleichszahlung, wieder in Papas Porsche.

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Westerwelle und Mövenpick retten Haiti!!!!

Das Beispiel Haiti zeigt wieder einmal was Chööhn seit Jahren schon propagieren: Spenden tut Not um Not zu lindern!
Den Menschen dort geht es zur Zeit sehr schlecht und kaum jemand ist in der Lage Geld in unsere Aktien anzulegen. Deshalb hat Chööhn sich gesagt: diese Menschen brauchen Hilfe. Und zwar in Form von Geldspenden.
Doch der Haitianer ist in der Regel sehr stolz. Keiner der putzigen Insulaner hätte so mir nichts, dir nichts das hingeworfene Klimpergeld angenommen, wenn nicht Chööhn einen Trick angewendet hätten…
Mit Ihrer Partei (FDP) gingen sie ganz einfach mit gutem Beispiel voran! “Wir müssen den Haitenen und Haitinin zeigen, dass das Annehmen von Spenden viel mehr ein Akt der Großherzigkeit ist, als eine Schande” (Außenminister W.Welle vor drei Wochen in einem Traum). Gesagt, getan: Schnell hatte man einen hilfsbereiten Spender gefunden und sich auf eine kleine Summe geeinigt — nicht mehr als Schlagzeuger Lars an einem Abend versäuft – also rund 1,1 Mio €; das sollte genügen. Und tatsächlich! Als die Inselbegabten sahen, was der gelbe Mann im schönen Deutschland alles so an Spenden annahm, da ließen sie sich nicht länger lumpen  und griffen endlich zu.
Im Gegenzug für die menschliche und selbstlose Geste der Mövenpicker stellte die FDP einen Konzert der FDP Hausband, Chööhn, zu Ehren der edlen Spender in Aussicht.
Die FDP ist zwar keine Partei, die ihren Mund hält (nein meine Herren, das ist sie nicht) — wohl aber eine, die Ihr Wort hält! Und anders rum! Um die doofen Arbeiter etwas zu ärgern legte man das Konzert auf einen Montag. “Montag der achte” um es mit den Worten Henry Fords zu sagen.

Chööhn “freuen” sich wieder einmal darauf erhöht auf einer Bühne über Euch allen zu stehen und “Musik” zu machen! Kommt also zahlreich zu Ehren des Mövenpick Hotels und zur Rettung der arbeitslosen Haitianer am 08.02.2010 in die Astra Stube in Hamburg und bringt sehr viel Geld mit!

Chööhn unterwegs im Auftrag des Herrn (Westerwelle)

Es ist wieder so weit! Das Jahr ist rum und Chööhn resümieren, was sie in den letzten 13 Monaten so erreicht haben (Wirtschaftskrise, Urlaub, Provision, Lesen lernen).
Dazu fahren wir wie immer ins Steuerparadies Flensburg, wo wir mit Kriegs- und Wirtschafts-“Verbrechern” aus aller Welt mal in Ruhe schön mit einem Beck’s Lemon oder Ice anstoßen werden.

Wie schon beim G8 Gipfel bei Julians Papa zu Hause rechnen wir auch in diesem Jahr wieder mit heftigen Gegendemonstrationen, die wir in gewohnter Manier blutig niederzumetzeln gedenken. Anschließend gibt es für alle Beteiligten (Täter) Glühwein und Weihnachtsgeld.
Auch unsere Freunde in Berlin und Brüssel lassen sich natürlich nicht lumpen und unterstützen unsere kleine Feierlichkeit in diesem Jahr zum ersten Mal “offiziell” – mit den üblichen 15 Milliarden.

Wer um Mitternacht noch stehen oder sich chauffieren lassen kann, ist dann herzlich eingeladen mit zum Yachthafen zu kommen und dort gemeinsam Arbeits- und Obdachlose ins Wasser zu schmeißen.
Dazu liefert der Chööhn-Vorstand natürlich den passenden Ohren-“Schmaus” und wartet neben ganz vielen neuen Sekretärinnen und Steuerschlupflöchern auch mit einigen neuen “Liedern” auf. Man darf sich freuen auf Smashhits wie “Menschen erster Klasse” (Fahrstuhlpunk), “iChööhnchen Shuffle” (Vorstandspunk), “Cowbell und Indianer” (Statusrock) oder “Dr. Jeckyll und Mister Universe” (Scheiße). Natürlich kommt auch der treue Fan nicht zu kurz und wird mit Evergreens wie “Bundeskanzler an die Macht”, “Buddha (der Arsch)” oder “Oink Oink Papagei” “verwöhnt”.

In diesem Sinne “freuen” wir uns darauf am 14. November 2008 wieder ein paar altbekannte Gesichter zu sehen und vielleicht ein paar neue Lackaffen dazu zu gewinnen.
Eigentlich haben wir natürlich überhaupt keinen Bock, aber damit das so aussieht als wär’ das alles nur ein Spaß beenden wir diese Kundgebung mit einem Smiley. Macht’s gut, doofer Pöbel 🙂

Das Neueste von Chööhn

Chööhn lädt alle Hauptaktionäre, Teilhaber, Vorstandsmitglieder und Interessierte (keine Kleinanleger bitte!!) zur Jahreshauptversammlung mit anschließender gemeinschaftlicher Beamtenbestechenung um Papas Punkte loszuwerden (scheiße schnell der neue Porsche) nach Flensburg ein.
Das Label (BMW-Music) der Band gab an, dass Chööhn am ersten Juni gegen 20 Uhr an der Uni Flensburg auftreten wird. Gegendemonstrationen werden von Amnesty International, der Hamburger TafelGreenpeaceBrot für die Welt, diverser Hilfsorganisationen, sowie verschiedener Organisationen der Geschädigten von Chööhn Musik (www.gehoerlosen-bund.de) veranstalltet.
Pressesprecher der Band drohten bereits im Vorwege allen (vor allem denen, die nicht erscheinen) mit Zinserhöhungen, Sanktionen und einer neuen Chööhn Demo-CD, sowie weiteren Konzerten. Um als erster über solche Gefahren informiert zu sein lohnt sich ein häufiges aufsuchen genau dieser Stelle im Internet. Aber helfen wird das auch nicht – Chööhn hat echt mal soooo viel Geld, die können damit einfach alles machen.

Das Neueste aus Wirtschaft und Politik

“Was geht in meiner Hood?” fragt sich der geneigte (halbwegs gebildete und interessierte, vor allem aber wohl betuchte) Eppendorfer.
“Was macht der Feind?” fragt der Rest.
“Ach… nich so viel gerade” steht mit rosa Edding an eine hellblaue Wand in einem Übungsraum am Klosterstern geklatscht (das Gesamtkunstwerk wurde auf über 70.000 US Dollar dotiert).

Denn Chööhn sind nicht da gerade!!!

Die sind beschäftigt – und lassen beschäftigt sein: das Demo “Stars zum Anfassen” steht kurz vor seiner Vollendung (einen Vorgeschmack gibt es schon jetzt auf dieser Seite + auf www.myspace.com/amokamor), Auftritte werden organisiert, Fototermine wollen eingehalten werden und der Börsengang der Band wird in die Wege geleitet (von Papa aber – der kann sowas, der macht das ja auch ständig mit seinen Firmen).
Wer da auf dem aktuellen Stand bleiben möchte ist zwar zu bemitleiden, findet aber neueste Informationen ab sofort an dieser Stelle auf der nagelneuen Seite von der Band, die es nicht mal nötig hat, einen schmissigen und motivierenden Schlusssatz am Ende einer Bekanntmachung zu schreiben.